Tipps rund
um den Honig
Honig richtig lagern; bewahren Sie Honig immer
- Gut verschlossen
- Trocken
- Dunkel
- Kühl (aber nicht im Kühlschrank) auf
- Honig kann im Glas gut eingefroren werden
- Kandierter (kristallisierter) Honig lässt sich verflüssigen,
wenn das Honigglas in einem warmen Wasserbad mit höchstens 40 °C
erwärmt wird.
- Höhere Temperaturen zerstören empfindliche Enzyme
und Aromastoffe.
- Zum Kochen und Backen (wesentlich höhere Temperaturen)
eignet sich deshalb auch einfacher Blütenhonig.
- Beim Backen ist Honig nicht eins zu eins mit Zucker austauschbar.
Die angegebene Zuckermenge können Sie etwa halbieren, da Honig intensiver
und vor allem aromatischer süßt!
- Honiggebackenes schmeckt deutlich anders!
- Empfehlenswert ist zusätzlich einen halben Teelöffel Backpulver
zum Teig zu geben.
- Honiggebäck muss vorsichtig gebacken werden, zu langes
Backen macht das Gebäck bitter
- Honiggebäck wird schneller dunkler als "Zuckergebäck"
- Weil Honig Wasser enthält, müssen Sie die im
Rezept angegebene Flüssigkeitsmenge etwas reduzieren.
- Für Biskuit eignet sich Honig nicht besonders, weil
er die Krume zu dicht macht.
- Teure und besonders stark aromatische Honigsorten sollten
als Brotaufstrich, für Müsli, kalte Süßspeisen und
für Salatsaucen verwendet werden.
- Sollen warme Speisen, wie z. B. Suppen, Soßen und
Puddings geschmacklich abgerundet werden, so ist es ratsam, den Honig erst
nach der eigentlichen Garzeit zu dem Gericht geben. Damit möglichst
viele Wirkstoffe erhalten bleiben, sollte die Speise dann nicht mehr kochen.